Archive for July, 2006

Libanon - History repeating?

Hintergrundinfos zur Geschichte des Libanon:

1941
Unabhängigkeitserklärung von Frankreich, ein mündlicher Nationalpakt regelt die Machtverteilung zwischen den Konfessionen (Christen, Drusen, Sunniten und Schiiten). Zum damaligen Zeitpunkt stellen Christen die Mehrheit.
1975
Beginn des Bürgerkriegs zwischen christlichen und muslimischen Milizen, ausgelöst u.a. durch die in großen Zahlen seit dem ersten israelisch-arabischen Krieg 1948/49 eingewanderten palästinensischen Flüchtlinge, die einen Sonderstatus erhielten und vom Libanon aus Israel immer wieder angriffen. Ca. 150.000 Menschen sterben bis 1991 bei Kämpfen und Massakern, rund 900.000 wandern aus.

1976
Einmarsch syrischer Truppen.

1978
Einmarsch israelischer Truppen in den Südlibanon, Vertreibung der PLO-Einheiten aus Beirut.

1980
Abzug der syrischen Einheiten.

1985
Rückzug Israels in eine schmale Sicherheitszone in Grenznähe, Gründung einer proisraelischen, mehrheitlich christlichen Armee im Südlibanon, Konflikte mit prosyrischen Amal- und proiranischen Hisbollah-Milizen.

1987
Erneuter Einmarsch syrischer Truppen in Beirut, schwere Kämpfe zwischen allen Fraktionen, auch innerhalb des christlichen Lagers.

1991
Ende der Kampfhandlungen, Generalamnestie für alle Konfliktparteien, Syrien bleibt Besatzungsmacht. Christen und Drusen boykottieren 1992 die Parlamentswahlen. Die Wahl gewinnen schiitische Parteien, zum Ministerpräsidenten wird al-Hariri gewählt. Kontinuierliche Angriffe der Hisbollah vom Südlibanon aus führen zu ständigen Spannungen mit Israel. Die israelische Armee antwortet mit Luftschlägen gegen Stellungen der Hisbollah, 1996 mit einer begrenzten Bodenoffensive.
2005
Der nunmehr gegenüber Syrien kritisch auftretende Ex-Ministerpräsident al-Hariri wird in Beirut (mutmaßlich auf Betreiben des syrischen Geheimdiensts) ermordet. Darauf folgen antisyrische Großdemonstrationen und der Ausruf der “Zedernrevolution”. Die syrische Armee zieht als Reaktion auf die anhaltenden Proteste aus dem Libanon ab. Die Neuwahlen im Juni gewinnt eine antisyrische Koalition unter einem Sohn al-Hariris. Ein “nationaler Dialog” soll dem Land einen politischen und wirtschaftlichen Neuanfang ermöglichen.

2006
Die prosyrische Hisbollah gibt der Forderung nach ihrer Entwaffnung im Zuge der politischen Neuordnung nicht nach. Der antisyrische Premierminister Siniora und der prosyrische Präsident Lahoud blockieren sich gegenseitig. Ca. 60 Prozent der Libanesen sind mittlerweile Muslime. Am 12. Juli entführt die Hisbollah zwei israelische Soldaten, nachdem eine vorangegangene Entführung eines Soldaten durch die palästinensische Hamas zu Kampfhandlungen im Gaza-Streifen geführt hatte.

Solidarität mit den Palästinensern oder kalkulierte Eskalation, um den Führungsanspruch der “Partei Gottes” im Libanon gegen einen gemeinsamen Feind stärken und den eigenen Machtverlust aufhalten zu können?

Ein Beitrag aus der Reihe “How to be good” - Heute: Bahn fahren

Update: Vergesst den Post, die Aktion ist bereits wieder eingestampft...

An alle Bahncard-Nutzer: Sofort kündigen. Und gleich anschließend unter

http://www.bund-reisen.de/
eine neue bestellen. Alternativ kann über WWF oder NaBu geordert werden. Why should I do that? Wenn Ihr mit der neuen Bahncard eine Fahrkarte kauft, geht automatisch 1% des Kaufpreises an den BUND Naturschutz, weder die Card noch die Fahrkarten kosten extra. Selten waren gute Taten billiger zu haben. Und am Ende macht das Beispiel noch Schule…

Bon Voyage!

Die Commune auf der Suche (nach sich selbst)

Die erste Commune Cosmo Wohnung(sbesichtigung) klang höchst vielversprechend - als Judith die Infomail bekam, ist sie vor Begeisterung schier umgefallen. Fabriketage in Nord-Neukölln, Ufernähe, grade mal ein paar Meter vom Graefe-Kiez entfernt. Enthusiastisch wie sich das für Communarden gehört marschierten wir da auf - um dann konsterniert wieder abzuziehen, denn die Fabriketage war doch etwas ungünstig ausgebaut (und ich sage Euch: es roch nach Farbe!), sieben teils winzige, dunkle, heiße Zimmer mit Teppich. Aber der Hinterhof! Gigantisch. Und die Dachterrasse!! Umwerfend. Allein dafür lohnte es sich, ebenso wie für das leckere Trostessen in der “Zitrone”, das blaue Haus Graefe-/Ecke Dieffenbachstraße, das schon einigen von uns verlockend vorkam, bevor wir das erste Mal den Salat und die Desserts (!) versuchten. Na, jetzt muss nur noch der Flo zurückkommen und dann nisten wir uns in einer netten Gegend ein. Es lebe die Commune!

Einen dank an die KommunardenInnen Tobi und Judith!

Einen riesen Dank an Tobi und Judith, die mir 2 Monate lang unterschlupf in Berlin gegeben haben! Ab jetzt bin ich also wieder in HB und werde in kürze schwer mit lesen beschäftigt sein.
Jetzt noch ein Nutellabrot und dann ab ins Bett. Freue mich schon auf einträge aus den anderen gefilden deutschlands!

Gute Nacht.

Tante Käthe

Gestern gab’s ein wunderschönes kleines Finale im Tante Käthe in der Rudi-Völler-Str. in Berlin.
Tante Käthe ist ein Club im Mauerpark, der nur für die WM aufgemacht hat und heute Abend seine Tore schließt. Von den bisher besuchten Lokalitäten der mit der besten Stimmung und trotzdem sehr entspannten Leuten. Obwohl er als Geheimtipp schon in diversen großen Medien positiv erwähnt wurde war es nicht total überlaufen und hat diese Attributierung immer noch verdient.
Da ich jetzt immer noch ziemlich betrunken bin, belass’ ich es einfach bei dieser Einleitung. Im großen Freudentaumel haben wir dem tieferen Sinn der WM gehuldigt und uns alle sofort nach dem Spiel ein “WM-Klub Tante Käthe” T-Shirt gekauft (siehe Bild). Wir waren übrigens Sonja, Judith, ich und Tobias Kraft. Also der von Sonja nicht Judith.

Sonja, Judith und Florian vor der Rudi-Völler StrasseTobias, Sonja und Judith

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allez les bleue

05.07.06 zum ersten mal fanmeile. nachdem “wir” jetzt draußen sind war zwar nicht viel los, aber dafür einigermaßen entspannt und friedlich.

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CommuneCosmo - Geboren an meinem Dreißigsten

Hello Sisters and Brothers,

what a day! Ich bin geplättet von diesem wunderschönen Wochenende. Deutschland im Halbfinale, Freunde überall, acht Stunden Musikgeschenke…

Danke, Danke , Danke,

dass ich das noch erleben durfte ; )